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Praxis Gerrit Zipplies — akademische Sprachtherapie und integrative Lerntherapie
Integrative Lerntherapie

Wenn Lernen zum Teufelskreis wird

Die integrative Lerntherapie hilft Kindern, Jugendlichen und in Einzelfällen auch Erwachsenen, die trotz ausreichender Beschulung Lernstörungen entwickelt haben.

Das Spektrum reicht von anlagebedingten Wahrnehmungs- und Teilleistungsschwächen über psychosozial bedingte Lernblockaden und Entwicklungsverzögerungen bis hin zu umschriebenen Entwicklungsstörungen. Dadurch haben diese Lernenden erhebliche Schwierigkeiten beim Erwerb des Lesens, Schreibens oder Rechnens.

Durch ständiges Versagen geraten sie in den Teufelskreis einer Lernstörung. Ihre Lernerfahrungen sind häufig von Misserfolgen, Frustration und Angst geprägt. Die Anforderungen der Eltern, der Schule, des Berufslebens und des Alltags können sie nicht im geforderten Maße erfüllen. Die Eltern fühlen sich überfordert und reagieren mit verstärktem Druck, Übersorgtheit, Schuldgefühlen und Schuldzuschreibungen — daraus können sich Familienkonflikte entwickeln und ausweiten.

Selbst wenn die Schule Verständnis für die spezifischen Störungen aufbringt, kann sie diesen Kindern und Jugendlichen im Rahmen der schulischen Förderung nicht ausreichend helfen. Sie reagieren mit Vermeidungsstrategien, Angstblockaden, aggressivem Verhalten oder sozialem Rückzug.

Der Ansatz

Positive Gefühle sind die Grundvoraussetzung

Grundvoraussetzung für effektives Lernen sind positive Gefühle — ein positives Selbstwertgefühl, Lernmotivation und Vertrauen in die eigene Lern- und Leistungsfähigkeit. Diese Grundhaltung brauchen Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und Lehrer. Die integrative Lerntherapie trägt zur Wiederherstellung einer positiven Lernstruktur bei.

Der Lerntherapeut zeigt Lösungswege auf, die von allen Beteiligten mitgestaltet werden. Integrative Lerntherapie ist immer Hilfe zur Selbsthilfe: Sie fördert, begleitet und entwickelt Lernprozesse zum Erwerb der Kulturtechniken in individuellen Phasen der Persönlichkeitsentwicklung. Dabei werden alle inneren und äußeren Verhältnisse der Persönlichkeit berücksichtigt und in die Förderung einbezogen.

Dazu nutzt die integrative Lerntherapie wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Pädagogik und Didaktik, der Psychologie und der Medizin sowie der Linguistik und den fachspezifischen Methodiken.

Wann sie hilft

Früh fördern, später beheben

In Form der frühen Förderung im Vorschulbereich kann die integrative Lerntherapie möglichen Lernstörungen entgegenwirken. Während der Schulzeit sowie im Erwachsenenalter kann sie Lernstörungen beheben oder doch soweit abmildern, dass die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben möglich wird.

Praxisinhaber Gerrit Zipplies ist integrativer Lerntherapeut FiL, Förderschullehrer und zertifizierter Dyslexietherapeut nach BvL.

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